... über die Anwendung vom Nasensprays:

Die Nase ist wie eine Badewanne - mal zu, läuft sie voll - ob Heuschnupfen im Frühjahr oder Grippezeit im Winter, unsere Nase ist im Dauereinsatz. Ist sie frei, sind wir froh. Rinnt sie, können wir uns glücklich schätzen, denn sie ist ein Ausscheidungsorgan und wir können los werden, was in ihren Tiefen anfällt. Ist sie jedoch zu, beginnt der Leidensweg.

Die Schleimhäute der Nase sind nicht synchron geschaltet. Mal ist das eine Nasenloch mehr zu als das Andere. Das sollen wir, sollte die Anwendung eines Nasensprays notwenig sein, berücksichtigen und immer nur das Nasenloch besprühen, das ganz zu ist. Damit kann dieses für die Wirkdauer des Nasensprays abgeschwollen sein. Nach 20 bis 30 Minuten schwillt oft das Zweite zu, das wir dann zeitversetzt auch spritzen können. Zeitversetzt ist deshalb wichtig, weil ansonsten ihr Rhythmus gleichgeschalten wird und beim nächsten mal beide gleichzeitig zuschweißen - und dann „ gar nichts mehr geht!“. Dies führt häufig zu den Nasen-Neben-Höhlen Beschwerden, die im Anschluss an die 5-Tage-Nase-zu verhindert werden kann, wenn man die Nasenlöcher eben zeitversetzt besprüht.

Die Schleimhäute schwellen besonders gut ab wenn man sie direkt mit dem Wirkstoff in Verbindung bringt. Also Richtung Nasenflügel ( weg von der Nasenscheidewand), im vordersten Bereich der Nase ( also nicht Rauframmen) und abtupfen ( nicht rauf ziehen - sonst ist der Wirkstoff weg)

Es mag befremdlich anmuten, aber der Inhalt unseres Darms gehört zur Außenwelt. Wir sind noch nicht der Apfel den wir essen. Im Mund wird er zerkleinert, im Magen kommen die Säfte dazu, im Dünndarm werden die Vitamine und Nährstoffe aufgenommen und im Dickdarm wird dem Inhalt Flüssigkeit entzogen und dann wieder ausgeschieden. Somit fasst das Darmrohr vom Mund bis zum Anus etwas, das der Außenwelt zugerechnet wird.

Und somit ist die Epithel- und Schutzschicht des Darms die Barriere und Grenze, die Innenwelt von Außenwelt trennt. Bei unserer Haut ist das offensichtlich und die trennt auch das, was unter ihr liegt von dem was außerhalb von ihr stattfindet. Sind wir zu lange in der Sonne, bekommen wir einen Sonnenbrand. Am nächsten Tag schützen wir uns mit Kleidung, Creme oder Schatten, da wir unsere Haut nicht weiter stressen wollen. Dieser Zusammenhang ist offensichtlich. Der „mechanische Vorgang“ der Verdauung dauert bis zu 14 Stunden, während ein Schnitzel schon mal bis zu 70 Stunden brauchen kann bis es „biochemisch“ abgebaut ist. Somit liegen die Zusammenhänge von Essen und Beschwerden nicht so direkt auf der Hand, da wir uns dieser Zeitverzögerung nicht immer bewusst sind. Es gibt die unterschiedlichsten Reizstoffe z.B.*Fraßgifte (Anti-Nutrien)die in den Schalen z.B. beim Korn eingelagert sind um diese vor Bakterien und Pilzen, Sonne, Hitze und Kälte zu schützen.

Das Verhältnis zwischen positiven und negativen Eigenschaften kann durch den NET-TOX Wert angegeben werden. Liegt dieser im positiven Bereich, dann hat eine Pflanze mehr giftige als gesundheitsfördernde Substanzen und sollte daher mengenmäßig reduziert werden.

Wird der Darm dadurch gereizt - kommt es zu keiner Erholung zwischen den „Angriffen“ - wird diese Zellschicht durchlässiger und es können Bakterien, Enzyme und Stoffe an dieser Schutzschicht vorbei in den Körper gelangen. Die Folge ist, dass das Immunsystem hoch fährt und die allgemeine Entzündlichkeit zunimmt. Beschwerden bei Arthrose, Migräne, Neruodermitis und Akne, Abgeschlagenheit und Schilddrüsen-Probleme werden stärker und können auch durch das Weglassen der Reizstoffe zu einem Ausheilen und zur Reduktion der Beschwerden führen; wie bei der Haut nach den Sonnenbrand auch.

11 Leute fahren  in einem Bus. Einer niest - 5 bleiben gesund, 5 werden krank. Das ist nicht logisch; Die Gattungsordnung der Säugetiere gilt auch für uns Menschen und ist für alle gleich, wenn nicht die  Krankheitsbereitschaft wäre, die diesen entscheidenden Unterschied macht, der über Krankheit oder Gesundheit entscheidet. Es hat mit Energie zu tun. Energie die wir verlieren und über die wir demnach nicht mehr verfügen können. Fühlen wir uns im Mangel mit dem Partner, den Kindern oder im Job, haben wir finanzielle, gesundheitliche Sorgen oder Zukunftsängste, dann kostet dies Energie. Um auf das Beispiel mit dem Bus zurück zu kommen, die einen steigen ein mit 100% Energie und 0% Krankheitsbereitschaft und bei den anderen ist das Verteilungsverhältnis 70/30 oder gar 50/50 oder geringer. Jene, denen diese Energie zum Kompensieren der äußeren Angriffe fehlt, kommt mit Schnupfen oder Schlimmerem nach Hause.

—> Achtsamkeitspraxis, Work-Life-Balance, Bewusstmachung der Fülle.